G‘day - Camping at Australias Westcoast

Sonntag, 06. Januar, Kalbarri (West-Australien)

Lokalzeit: 14:18h

Temperatur: um die 40 Grad (gefühlt: Lava-Feuer-Hitze-Hölle-heiss)


Rivell.... aaaaahhh!

Noch nie hat mir ein Schluck meines Lieblingsgetränkes sooo gut geschmeckt wie gerade jetzt in diesem Moment! Dieser erste, erfrischende Schluck, der prickelnd meine ausgetrocknete Kehle runter rinnt - einfach herrlich!! Erlösend, rettend und so etwas von verdient... Meine Beine zittern, mein Herz rast und ich spüre die Hitze und Röte in meinem Gesicht... Ich schwitze „wie Sau“ (pardon!) und ich bin fix und fertig. 

 E-R-L-E-D-I-G-T!! 

Ich glaube, ich war noch nie zuvor so nahe an meine körperlichen Grenzen gestossen wie heute. Auf dieser Wanderung beim Nature‘s Window im Kalbarri Nationalpark... In der brütenden Mittagshitze haben meine Kollegin Karin und ich eine 8km lange Wanderung gemacht: über Felsen, durch Schluchten und über brennend heissen Sand. Etwas dumm, naiv und villeicht gar fahrlässig... ich weiss. Aber hinterher ist man ja immer schlauer!


3 Stunden vorher...

Nachdem alle anderen Touris beim beliebten Fotosujet „Nature‘s Window“ (ein Felsen mit einem grossen Loch und im Hintergrund sieht man wunderschön das Tal mit dem Murchison River) wieder umgekehrt sind, zurück zum Parkplatz, marschierten wir stramm weiter. Wir hatten den 8km langen Wander-Loop vor Augen... 

Am Vortag sind wir (bei etwas tieferen Temperaturen!) etwa die doppelte Distanz entlang der Küste von Kalbarris Nationalpark gewandert. Daher sollten diese läppischen 8km nun ein Klacks für uns sein! Dachten wir jedenfalls... Tja - falsch gedacht!! Dass hier das Thermometer in ungeahnte Feuerhölle-Höhen steigen würde, und diese Wanderung hoch und runter geht, über glühende Felsen und durch brennend heissen Sand - das hatten wir zu diesem Zeitpunkt nicht realisiert. 


1 Stunde vorher...

Mit gesenktem Kopf und schwachen Beinen trottete ich Karin kraftlos durch das glühend heisse Tal des Murchison River Valleys hinterher. Um nicht noch zusätzlich Energie zu verbrauchen, um all die lästigen Fliegen zu verscheuchen, haben wir ein Fliegennetz vor dem Gesicht montiert. Meine Körpertemperatur stieg proportional zum sinkendem Wasservorrat in meinem Rucksäckli, Wasser das mittlerweile in der Flasche fast am Kochen war und mich gar nicht im Gesicht abkühlen könnte. Ich würde mir wahrscheinlich eher noch Verbrennungen zuziehen. Mein Puls stieg stetig und ich konzentrierte mich mühsam auf jeden Schritt, den ich machen musste. Dass es definitiv nicht schlau war, diese Wanderung über die Mittagszeit in Angriff zu nehmen, war uns spätestens jetzt klar. Zum Glück ging es Karin einigermassen gut - das beruhigte mich - wenigstens ein Bitzeli. Immerhin hatte sie in unserer gemeinsamen Flight-Attendant-Vergangenheit auch immer wieder Schulungen betreffend medizinischen Notfällen durchlaufen. Ich wollte es zwar nicht so weit kommen lassen, wusste aber, dass ich nun sehr vorsichtig sein musste! Noch immer lagen drei unendlich quälend lange Kilometer vor uns. Und da wir uns unten im Tal befanden, stand uns somit auch noch der happige Aufstieg zurück zum Ausgangspunkt bevor. Mein Herz klopfte mittlerweile so schnell, dass ich ernsthaft Angst vor einem Herzstillstand hatte. Oder dass mein Herz explodieren könnte. Eines von beidem... So bat ich Karin immer wieder um kurze Pausen im kargen Schatten, wo wir das rationierte Wasser schluckweise zu uns nahmen und ich in erster Linie versuchte, mein Puls zu drosseln. Schrittli für Schrittli ging es im Schneckentempo weiter, mein Puls immer sofort wieder in schwindelerregender Höhe - bis wir (HAALLELUUUJAAHH!!) direkt an das Ufer des Flusses kamen...

Wir warfen sofort alle Bedenken und Warnungen (in Australien nie in einen Fluss zu gehen, wo man nicht weiss was drinnen schwimmt - Krokis ahoi!) über Bord und legten uns in BH und Unterhose flach in das erlösende Wasser. Ok es war eher eine Brühe und zum Glück ziemlich seicht - so hätte man wahrscheinlich gesehen wenn etwas „Grosses“ angeschwommen käme. Dieser erlösende, abkühlende Moment werde ich in meinem Leben nie mehr vergessen! Diese Wohltat, die Rettung in letzter Sekunde!! Ich fühlte, wie sich meine Körpertemperatur wieder normalisierte und spürte neue Kräfte in mir aufbäumen. Ich werde es schaffen!! So nahmen wir mit neuem Mut den letzten Kilometer in Angriff - und der hatte es wirklich nochmals in sich: eine steile Kletterpartie den heissen Felsen hoch! Doch die nassen Haare, welche von oben herab etwas kühlten und die vorgängige ganzkörperliche Abkühlung halfen uns dies noch zu überstehen. Ich wüsste echt nicht, ob ich dies ohne den kurzen Schwumm noch geschafft hätte! Diese Wanderung

war sicher eine grenzwertige und nicht weiter zu empfehlende Erfahrung, aber hinterher waren wir total stolz, dass wir es geschafft haben! Dieses Erlebnis wird sicher eine bleibende Erinnerung meiner bisher doch bereits sehr abenteuerlichen Weltreise sein. :-)


1 Woche vorher...

Ich traf Karin am 30. Dezember 2018 noch bei der Einreise am Flughafen in Perth. Lustigerweise sind unsere Flüge praktisch gleichzeitig angekommen: sie aus Zürich über Singapur und ich von Auckland her - mit einem schönen Flug quer durch Australien und entlang der Südküste. 

An diesem Ankunftstag erwartete uns bereits ein grosses Highlight unserer gemeinsamen Reise: wir besuchten abends den Hopmancup und feuerten die Schweiz mit Roger Federer und Belinda Bencic an! Ich hatte zeitweise in dieser RAC-Arena Gänsehaut - wenn geschätzt 90% der Zuschauer die rotweissen Schweizerfähnli schwenkten und „unserem“ Rotscher zujubelten! Von den Kopf-über-Fuss rotweiss eingekleideten Asiaten, über die Aussies selber, ausgewanderte Schweizer und natürlich auch zahlreiche Schweizer Touristen wie wir - fast alle waren wegem IHM da. Die Atmosphäre in der Halle war elektrisierend! Erst recht natürlich, weil die Schweiz gegen England gewonnen hat und der Maestro selber ausgezeichnet in Form war. 

Am nächsten Tag, dem „New Years eve“ (Sylvester), fuhren wir erst einmal an den Strand und genossen erstmals die australische Sonne am Cottesloe Beach. Es war etwas windig dort, damals ahnten wir zum Glück aber noch nicht, dass uns dieser Wind die nächsten drei Wochen fast pausenlos begleiten würde. Wir genossen dort auch noch die gemütliche Abendstimmung bis hin zum Sonnenuntergang - wo sämtliche Locals mit Fish & Chips und ihren Camping-Stühlen auftauchten. So sieht also ein typisch relaxter Aussie-Sylvester-Abend aus! Nach einem kurzen Abendessen in der Stadt gingen wir an den Swan River, um punkt Mitternacht zwei Feuerwerke anzuschauen: eines direkt hinter uns und das andere wurde auf der anderen Flusseite abgefeuert. Beide waren spektakulär und dauerten auf die Sekunde genau gleich lang. 

Wir haben gefilmt und Filme, sowie Fotos gepostet und verschickt - was offenbar auch der Rotscher gemacht hat: bei Instagram habe ich gesehen, dass er vom gleichen Winkel her dieselben Feuerwerks-Bilder gemacht hat! Karin und ich waren uns daher einig, dass wir eigentlich mit dem Tennis-König das Sylvester-Feuerwerk von Perth geschaut haben. Wen kümmert schon die paar Meter zwischen uns... :-) Welcome, 2019!! 

Den Neujahrstag verbrachten wir ganz entspannt in der grossen Parkanlage „Kings Park“ mit wunderschöner Sicht auf die kleine und charmante Stadt Perth. 



2. Januar 2019: Camper-Übernahme und Startschuss unserer Reise an der Westküste


Nach einer laaaangen Wartezeit und einer umso schnelleren und kurzen Einführung betreffend Handhabung des Campers (wo einiges sehr Wichtiges NICHT gezeigt wurde - was wir dann später noch bereuen werden!) ging es los! Mit unserem Apollo-Hitop-Camper cruisten wir auf der linken Strassenseite los! Wir fühlten uns jetzt schon wie Profi-Camper und waren ein bitzeli aufgeregt... was würden wir alles erleben in den nächsten drei Wochen?!

Das Ziel für unsere erste Nacht war der Yanchep Nationalpark - etwas oberhalb Perth. 

Ein kleiner Park, wo man Känguruhs und Koalas sehen soll. Tatsächlich sahen wir bereits unsere ersten Känguruhs auf einer grünen Wiese, bevor wir überhaupt beim Campingplatz angekommen sind. Als wir unseren Camper auf dem uns zugewiesenen Platz parkiert haben, ging es nicht lange und wir kamen ins Gespräch mit unseren Nachbarn - einem Pärchen aus dem Bündnerland. Kurz darauf hin gesellte sich eine weitere Schweizerin mit ihrem australischen Mann dazu: wir hatten einen ersten, kleinen Schweizertreff vor unserem Camper! Von den Bündnern, dessen Camper-Zeit sich dem Ende zuneigte, erhielten wir diverse Artikel, wir hingegen verteilten grosszügig unseren kurz vorher eingekauften Rotwein und Karin verschenkte noch Mailänderli aus der Schweiz. Wir fühlten uns als geborene Camper und strahlten über beide Ohren! Beim Abwasch hatten wir noch mehr Grund zur Freude: Känguruhs besuchten den Campingplatz und frassen zwischen dem WC-Haus (das ziemlich weit weg war von unserem Camper) und dem Barbeque-Küchenhaus, wo wir zuvor grilliert haben und nun am Abwaschen waren. Das Strahlen im Gesicht verschwand aber bereits am nächsten Morgen. Unsere Idee, die frisch gekauften Cola-Dösli aufgrund Platzmangel im Eisfach des Kühlschrank zu verstauen, erwies sich als ersten grossen Camper-Anfänger-Fehler! Missachtend der Physik („aaah stimmt! Wasser dehnt sich aus wenn es zu Eis wird!“) explodierten unsere Dösli förmlich im Gefrierer und unser ganzer Kühlschrank mitsamt Inhalt war voll mit klebrigem Cola-Saft. 

Nachdem alles geputzt und neu verstaut wurde, ging es los in Richtung Pinnacles. Ein Sight-Seeing-Ort, der auch dank Rogers Besuch vor ein paar Tagen zum Touristen-Magnet wurde, da die Presse-Fotos in sämtlichen Zeitungen abgebildet wurden. Auch wir wollten uns diesen Ort, der Roger so gefallen hat, natürlich nicht entgehen lassen. Eine surreale gelbe Wüstenlandschaft mit lustigen Eiszapfen-förmigen Steinsformationen, welche zu Hunderten kreuzundquer in der Landschaft rumstehen, luden uns zu einem kurzen Spaziergang ein (wo die meisten anderen Touris mit ihren Jeeps durchfuhren). Nachher fuhren wir weiter zu unserem zweiten Camping-Stopp: die Jurien Bay, wo wir kurz noch ins erfrischende Meer hüpften. Auch hier war es wieder ziemlich windig und kühl abends. Ein erstes Mal fragten wir uns, wo nun diese australische Hitze von anscheinend knapp 50 Grad sein soll, wie in den Medien geschrieben wird?! Und wo sind all die Schlangen - vor welchen man mich die ganze Zeit gewarnt hat?? Eine Frage, die ich mir (zum Glück!) übrigens heute noch stelle...

Am nächsten Tag fuhren wir via Green Head mit Stopp an der schönen Anchorage Bay weiter in Richtung Norden und verbrachten unsere dritte Nacht am Coronation Beach - wo ein erstes Mal unsere Camper-Tauglichkeit so richtig geprüft wurde! Hier gab es nämlich weder Strom noch fliessend Wasser, dafür umso mehr Wind. Der Wind lockte hier auch viele Windsurfer und Kiter an... so hatten wir neben der fantastischen Aussicht von der Plattform über diesen wunderschönen Campingplatz auch ein paar sportliche, sonnengebrannte Beachboys zu betrachten. :-) Dieses Mal haben wir anderen Campern eine unserer Pfanne ausgelehnt. Wieder wuchs unser Camper-Stolz und wir fühlten uns bestätigt in unserem Gefühl „geboren-sein-fürs-Camperleben“. 

Die folgenden zwei Nächte blieben wir in Kalbarri, auf einem tollen Campingplatz mit direkter Sicht auf die Bucht direkt auf der anderen Strassenseite. Der Weg nach Kalbarri führte uns vorbei am Pink Lake (der Name sagt wirklich alles!) mit Halt an der Küste Kalbarris, wo wir eine 5-stündige Wanderung von der Natural Bridge nach George Eagle und wieder zurück gemacht haben. Unterwegs machten uns der Wind und zahlreiche nervige Fliegen das Leben etwas schwer, aber der Anblick und Abstieg zum Meer bei George Eagle, wo wir ganz alleine am Strand waren, war die Mühe absolut wert! Meine super Idee, das nasse Strandtüchli nachher innen an der Schiebetür unseres Campers aufzuhängen, war hingegen weniger grandios: die Türe klemmte das Tuch ein und konnte nur noch bewegt werden, indem

das Tüechli zerrissen wurde. Wieso hat man mir das nicht gesagt bei der Introduction??!

Nun war bereits Sonntag, der 06. Januar - ihr wisst schon, Hitze-Wanderung, Herzrasen, Rivella - tja, am Abend genossen wir das verdiente Barbeque umso mehr!!


Einen Tag später...

In Kalbarri erfüllte sich ein kleiner Traum für die Pferdenärrin Karin: wir gingen Rössli ritte und buchten eine Horseback-Riding-Tour, welche durch ein Fluss, durch den Sand und entlang dem Strand führte. Ein wunderschöner Ausritt, wo wir sogar noch wilde Känguruhs gesehen haben!

Auf dem Weg dorthin zum Pferdegestüt, am Morgen um 07:00 Uhr (!), wurden wir übrigens noch von der Polizei angehalten. Ich musste doch tatsächlich in das Alkohol-Messgerät pusten! Um diese Zeit!!! Naja...

Auf der Weiterfahrt Richtung Shark Bay spürte ich bereits schmerzlich Po, Beine und Rücken - während Karin glückselig vor sich hinstrahlte, in Erinnerung an ihren Galopp-Ausritt quer über Kalbarris Beach. 

Je mehr wir nun in den Norden, und somit in unbewohntere und karge Regionen kamen - desto mehr wurde von Fahrzeug zu Fahrzeug zugewunken! Mittlerweile war es eher selten, dass man jemandem auf der Strasse begegnet ist. So war die Freude jeweils gross jemanden zu kreuzen, besonders wenn jemand auch mit einem Camper entgegengefahren ist. Camperstyle-mässig winkten wir allen Mitfahrenden zu - eine lustige und schöne Tradition! Überhaupt genossen wir das einfache Camper-Leben sehr: je mehr der Wind nachts den Bus durchrüttelte, oder der seltene Regen aufs Dach trommelte - desto besser konnten wir schlafen! Und das geniale an unserem Bus: er hat jeweils ein Fenster wo unser Kopf lag. So sah man nachts, wenn man aus dem Fenster geschaut hat, oftmals die Sternen am prächtigen Himmelszelt Australiens. Ein paar Mal verwachten wir am Morgen und konnten aus diesem Fenster direkt aufs Meer schauen - ein Traum!! Mittlerweile waren wir auch ein eingespieltes Team: vom Bett einrichten über den Abwasch, Kochen, Grillieren, das Geschirr richtig verräumen (so dass es beim Fahren nicht zu laut klappert und umher fliegt), Umziehen im Camper mit den entsprechenden Platzverhältnissen (es kann sich eigentlich nur eine Person richtig bewegen): wir kamen bestens aneinander vorbei. Jede hatte ihre Aufgaben oder wir wechselten uns ab. Und beide schauten, dass wir nicht mit eingestecktem Stromkabel losfuhren oder mit unserem hohen Dach in den Bäumen hängen geblieben sind. Soll alles ja schon passiert sein... aber UNS soll so etwas Peinliches jaa nicht passieren!! Da passen wir auf wie verrückt. Was wir beim Campen auch sehr schätzen, ist die Offemheit aller Camper: man kommt schnell ins Gespräch, macht hie und da einfach Smalltalk, erhält von allem viele Tipps und anerkennendes Nicken für die eigenen Pläne und meistens ist echtes Interesse da - auch seitens der Australier, für das was wir vorhaben und machen. Und was uns eigentlich am meisten gefällt  am Leben als Camper-Frauen: die Tatsache, dass man fast die ganze Zeit draussen ist! Zmörgele draussen vor dem Camper, abends aperööle in unseren Stühlen und das feine grillierte Essen geniessen - wir liessen es uns richtig gut gehen, Wind hin oder her! Wir haben auch schon gecheckt, wie man den Van jeweils hinstellen muss, um im Windschatten essen zu können. Totale Pros... 

Nun, meistens jedenfalls. Es gibt da schon noch die einen oder anderen kleineren und grösseren Pannen. *Huest*

So dachten wir am Anfang, unsere Stromoutlets im Camper seien kaputt. Der Elektriker in Denham (Shark Bay), zeigte uns dann die Sicherung die draussen war. Hmmm! Aber auch die wurden uns beim kurzen Rundgang nicht gezeigt!! Wir konnten ja nicht ahnen, dass die von Anfang an draussen waren. Knirsch. Oder einmal, als ich das Stromkabel nicht ganz richtig einsteckt habe und die Batterie daher zuwenig geladen wurde, stieg mal der Kühlschrank aus. Schade um alles was da drinnen anfing zu Schmelzen, Faulen und Gären... und ich dachte schon erfreut, ich hätte mich an das Surren des Kühlschrankes gewöhnt - als ich ihn nicht mehr gehört habe! Was uns auch immer wieder passiert ist (vor allem mir): den Kopf an der Öffnung der Schiebetür an zu schlagen. Bäämmm. Immer und immer wieder... Anfangs schäpperte beim Fahren auch vieles und sauste hin und her - mittlerweile hatten wir dies aber ziemlich im Griff und wussten wie was wo zu verstauen war. 

Nach einer Nacht an der Shark Bay ging es weiter in Richtung Monkey Mia, wo wir an der Little Lagoon einen Badestopp einlegten. Eine wunderschöne, herzige Lagune wie ein kleiner See. Die Farben des Wassers von grün über türkisblau waren atemberaubend! Monkey Mia ist bekannt für die Fütterung von Delfinen am Morgen, so machten wir uns am nächsten Morgen früh auf an den Strand. Für uns war dies kein Problem - war unser Rhythmus sowieso: früh ins Bett (da müde von der Sonne, vom Fahren, vom Schwimmen) und früh wieder aufstehen (da ab sechs Uhr die Sonne knallhell zwischen den Vorhängen des Campers durchschien und oftmals auch die vielen Vögel, vor allem Papageien, einem lautstark geweckt haben). 

Die Delfine kommen immer um diese Zeit dorthin, weil sie wissen, dass dort es gibt Futter. Man gibt ihnen aber nur einen ganz kleinen Teil der Fische, die sie täglich essen. Den Grossteil jahen sie selber. Ausserdem haben sie nicht immer Lust aufzutauchen, wir haben vernommen - dass am

Vortag keiner erschienen ist.

Der Tipp meines Bruders und meiner Schwägerin, etwas Auffälliges anzuziehen, traf voll ins Schwarze! Von den über hundert Touristen (!), die sich für die „Delfin-Show“ eingetroffen haben, wurde ich prompt ausgewählt („the lady in the purple dress“), um einem

der Delfine einen Fisch zu füttern! Yess!! Und wir hatten später noch viel mehr Glück: die Mutter und ihr Junges, sowie die grosse Schwester schwammen den ganzen Tag hindurch noch durch die Bucht von Monkey Mia - direkt am Strand entlang wo wir badeten! 

In dieser Bucht suchten sie Schutz vor den Haien (verstehe ich absolut!) und die Mutter brachte ihrem Baby das Jagen der Fische bei. Wir versuchten uns hier noch im Stand-up-Paddling, sogar da schwammem die Delfine um uns herum! Dies war wahnsinnig schön, denn um diese Zeit hatte es nicht mehr viele Touristen hier und das Wasser war spiegelklar... für uns ein unvergesslicher Traumtag!! 

Wir glaubten wirklich, es geht nicht mehr schöner.... Doch dann kamen wir nach Coral Bay! Wir waren beim Anblick dieser Bucht wirklich sprachlos und überwältigt!! Ich habe wahrscheinlich noch nie so ein schöner Badeort gesehen, und ich kenne die Malediven, Seychellen und Mauritius. Weisser Sand, türkisblaues Wasser, Rochen die im seichten Wasser umher schwimmen und eine traumhaft schöne Unterwasserselt, welche uns zum Schnorcheln einlud. Wir genossen hier zwei wunderbare Tage - im und am Meer!

Nun ging es aber noch weiter zum nördlichsten Punkt auf dieser Reise: in Exmouth erwarteten uns 40 Grad! So fuhren wir wegen der Hitze auch gleich wieder ans Meer und fanden die Abkühlung in der schönen Turqoise Bay im Cape Range NP. Auch hier war der Name Programm... ;-) Übernachtet haben wir in diesem Park an der Osprey-Bay, wo mich frühmorgens bei meinem Toiletten-Gang ein Känguruh begrüsst hat. An diesen Tagen, zwischen diesen wunderschönen Strand-Destinationen, fuhren wir jeweils stundenlang durch die orange Sand-Landschaft, wo nur ausgetrocknete Büsche, teils grün-braune Bäume oder Sträucher und sehr wenig Tiere zu sehen waren. Ab und zu sahen wir Ziegen oder Emus (sehen ähnlich aus wie Strausse). Schlangen haben wir immer noch keine gesehen und das Warnschild vor Känguruhs war oftmals das einzige Highlight im Nichts! Man war dankbar für alles was man unterwegs sah und was etwas Abwechslung in das monotone Geradeaus-Fahren gebracht hat. Wir waren allgemein positiv überrascht, wie wenig Touristen es hier hatte. Wir waren oft alleine an einem Strand und die Campingplätze waren halb leer. Und dies obwohl jetzt Hochsaison war und die Aussies selber auch Ferien hatten. Dass dies im Süden anders sein würde, haben wir später auf unserer Reise dann noch gemerkt und erfahren, dass viele an der Westküste eher in den Süden anstatt in den Norden gehen - da es zurzeit so heiss war im Norden und dort die Zyklon-Saison begann. Wir hatten 2-3 Mal einen Sand-Wirbelsturm gesehen und ab und zu auch auf der Strasse heftige Böen gespürt - aber ansonsten haben wir davon nichts mitbekommen. 

Von Exmouth her fuhren wir nun rüber ins Landesinnere zum Karijini NP: ein ganzer Tag Autofahren war angesagt. Aufgrund der grossen Hitze dort (zwischen 40 und 50 Grad wurden angesagt!), übernachteten wir etwas ausserhalb des Parks in Tom Price. Im Park selber war sowieso das meiste geschlossen. Auf unserem langen Weg dorthin, sahen wir plötzlich am Strassenrand vier Jungs wie wild mit den Armen fuchteln und winken. Wir hielten an, und der eine fragte und in gebrochenem Englisch nach unserem Ersatzrad. „Ehhm wir haben nur eines, das wollen wir eigentlich behalten“, wir schauten uns verwirrt an. Ah wir haben ihn falsch verstanden, Benzin brauche er, meinte der Koreaner verzweifelt. Die anderen drei nickten wie gestrandete, hilflose Welpen - Englisch sprechen konnten sie nicht. So nahmen wir den englisch-sprechenden Koreaner mit seinem Kanister mit zur nächsten Tankstelle - wo er Benzin auffüllen konnte und auf ein Auto wartete, das ihn zurück fuhr zu seinen Kollegen. Da es regelmässig ein Auto oder Truck in diese Richtung gab, konnten wir dies verantworten. 

Aber natürlich machten wir uns die nächsten Tage noch etwas lustig über die vier jungen Koreaner und fragten uns immer wieder, wo sie denn jetzt wohl sein mögen und ob sie es noch in den Park geschafft haben. Im Karijini NP besuchten wir am nächsten Tag den einzigen Wasserfall, der noch Wasser hatte. Alles andere war ausgetrocknet! Aber der Fortescue Fall war sehr schön und der erfrischende Schwumm im Becken war der Abstecher wert! Mehr als der Abstieg zu diesem Wasserfall und den Aufstieg danach haben wir aber nicht gemacht. Die Sonne brannte bereits am Vormittag erbarmungslos auf uns runter - und wir haben etwas gelernt von unserer Hitze-Wanderung! ;-)

Nun stand uns eine laaaange Autofahrt zurück nach Perth bevor. Wir wechselten uns immer wieder ab beim Fahren, so schafften wir die weite Strecke doch tatsächlich in rekordverdächtigen zwei Tagen. Die Nacht dazwischen verbrachten wir übrigens in „the middle of nowhere“ zwischen ein paar Känguruhs im Karalundi Campground - einem ehemaligen Dorf bestehend aus Schule und Kapelle von Aborigines. Wir waren die einzigen (!) Gäste dort und es stand uns eine Hitzenacht bevor. Das Thermometer fiel die ganze Nacht nicht unter 40 Grad!! Wir waren schon bachnass als wir uns nur hingelegt haben...

Am Morgen früh, als wir losfuhren, hat es auf 37 Grad „abgekühlt“! 

Auf der Fahrt unterwegs sollten wir noch an einigen Seen vorbeikommen (wir haben uns schon auf erfrischende Abkühlungen gefreut) - doch alles war einfach ausgetrocknet. Wo angeblich auf der Karte mal Seen waren, sah man noch leicht die weisse Salzkruste - aber kein Tropfen Wasser weit und breit! Wir sahen auch viele Flussbecken, welche alle kein Wasser mehr transportierten. Trotzdem sahen wir Känguruhs unterwegs - erstaunlich wie Tiere und auch einige Pflanzen in dieser kargen Umgebung leben und überleben können. Um die lange Fahrt durch die meist monotone Landschaft etwas unterhaltsamer zu gestalten, waren wir neben unserem Mundwerk auch auf Musik angewiesen. Hier begleitete uns während drei Wochen vor allem ein Sender mehr oder weniger treu: 

„Classic hits - tripple six“! Der Sender, der laut Moderator die grössten Hits von früher bringt, aber laut Karin: „vier schlächti Songs bringt, bis denn wieder mau ä guetä Song chunnt“.


10 Tage später...

Zurück in der Zivilisation, in Caversham bei Perth, besuchten wir den Wildlife Park. Wir konnten dort zahme Känguruhs füttern und ihr samtweiches Fell streicheln - eine tolle Erfahrung! Unterwegs wollten wir unbedingt noch das gelbe Schild fotografieren, welches vor Tieren auf der Strasse warnt. Wir wollten uns daneben stellen und unser Van im Hintergrund parkieren. So haben wir uns dies zumindest in der Theorie ausgemalt. Als wir den Camper rechts an den Strassenrand gestellt haben, realisierte ich am Steuer sekundenschnell dass dies ein Fehler war - doch es war bereits zu spät! Wir spuhlten nur noch und gruben uns immer weiter in den tiefen Sand ein... Mist!! Das hätte ich doch wissen sollen von meiner Ranger-Week her!! Karin versuchte noch von vorne und von hinten zu stossen, aber keine Chance - wir steckten fest. Du Heilligebimbam... 

„Wenn wir jetzt schon hier sind, machen wir aber auch dieses Foto!“, meinte ich trotzig und stapfte zum Objekt der Begierde. So posierte ich lächelnd vor dem Schild, Karin drückte ab und in dieser Sekunde hielt ein Jeep neben uns, wo ein freundlicher Australier rausschaute und uns fragte, ob wir feststecken würden. Er hat die Situation blitzschnell erkannt und fragte sich wahrscheinlich, warum wir um Himmelswillen in dieser Lage noch am Fotos shooten sind! Mein Strahle-Lächeln verwandelte sich sofort in eine verzweifelte Grimasse und wir schenkten dem Herrn mit Unschuldsmiene unser strahlendstes Lächeln und nickten ihm hilflos zu. Der nette Mann mit seiner Frau hielten an und er befestigte stolz und fachmännisch sein Abschleppseil, das er im Kofferraum dabei hatte, an unserem eingebuddelten Büssli. Er strahlte: „Ich hatte das immer dabei und wusste, eines Tages werde ich es brauchen können!“. Wir waren ihm sooo dankbar für seine angebotene Hilfe!! So zog er mich mitsamt Bus aus dem Sandschlamassel, während Karin alles auf Video festhielt und dabei lautstark Anfeuerungsrufe und Kommentare von sich gab. Ich musste nämlich Gas geben und gleichzeitig einem Baum ausweichen, der gefährlich nah vorne neben dem Fahrzeug war. 

Alles ging gut - dankbar versbschiedeten wir uns von den beiden Helden und schenkten ihnen mein letztes Ragusa, das Karin mir aus der Schweiz mitgebracht hat. Wir waren überzeugt, dass uns geholfen wurde, weil wir ein paar Tage zuvor den Koreanern geholfen haben. Vielleicht war dies aber auch die Strafe dafür, dass wir uns nachher tagelang über sie lustig gemacht haben... wer weiss!! ;-D Hauptsache wir waren gerettet und konnten unsere Reise für die letzten gemeinsamen Tage in den Süden fortsetzen!

In Busselton, 3 Stunden südlich von Perth, gab es für mich dann ein sehr schönes Wiedersehen mit meiner Cousine Susanne und ihrer Familie. Sie waren auch mit dem Camper (einfach ein etwa viermal so grosses Ding) in Westaustralien unterwegs. Für mich war es sehr speziell und toll, wieder bekannte Gesichter zu sehen! Wir verbrachten einen tollen Grill-, Schmink- (die Kleine, Lynn, wurde von mir als Schmetterling geschminkt) und Plauder-Abend. Für die nächsten Tage fuhren dann Karin und ich noch etwas südlicher weiter nach Margaret River: eine Surfer- und Wein-Region. Australischen Wein haben wir auf unserer sowieso immer getrunken, hier achteten wir jedoch genau darauf, Wein aus dieser Region zu geniessen. Karin liess es sich ausserdem nicht nehmen, aufs Surfbrett zu steigen. Aber aus der gewünschten „Anfänger-Lektion“ wurde eher eine „Abwerf-und-Tauch-Experience“! Karin wurde buchstäblich ins kalte Wasser geworfen. Ich hatte meinen Spass und beobachtete amüsiert, wie die tapfere Beginner-Truppe ein ums andere Mal von den tosendem Wellen vom Brett geschleudert wurden! Wie in einer riesigen Waschmaschine wurden sie durch die Wellen in Gnarabups Bay geschleudert. Nebst den mutigen Surfern konnte ich auch einmal mehr die Superdaddys von Australien beobachten. Karin und ich haben oftmals junge Väter mit bis zu drei oder vier Kindern am Beach oder auf dem Campingplatz gesehen - Mamis nirgendwo weit und breit. Ob diese Helden wirklich von sich aus diese Trips alleine mit ihren Kiddies gemacht haben - oder ob sie jeweils von zu Hause weg geschickt wurden für ein paar Tage - keine Ahnung! Wir waren auf jeden Fall beeindruckt von den hiesigen Vätern und ihrem Engagement für ihre Sprösslinge...

Nach einem Abstecher zur Hamelin Bay, wo man direkt am Strand riesige Rochen zu sehen bekam, fuhren wir wieder nordwärts hoch nach Fremantle - wo wir unseren letzten Halt für die letzten drei gemeinsamen Camper-Nächte eingelegt haben. Wir wurden direkt neben der Toilette platziert - was wir einerseits sehr geschätzt und andererseits grinsend zur Kenntnis genommen haben. Dies hat sich nämlich wie ein roter Faden durch unsere Reise gezogen: der immer kürzer werdende Abstand unseres Standorts des Campers zum WC-Haus. In der ersten Nacht, im Yanchep NP bei den Känguruhs, waren wir am weitesten weg, dann wurde die Distanz immer kürzer - bis wir zuletzt wie gesagt direkt nebenan positioniert wurden. Das klingt vielleicht alles seltsam oder unwichtig - uns ist dies jedoch aufgefallen und wir fanden diese Tatsache noch recht amüsant. 

Am zweitletzten gemeinsamen Tag besuchten wir Rottnest Island - eine  Insel bei Fremantle, die vor allem für ihre dort lebenden, zahmen Quokkas (etwas zwischen einem Riesenmeersäuli und einem Murmeli) bekannt ist. Diese herzigen Tierchen sind beliebte Selfie-Sujets, da ihr Mund immer zu lachen scheint! Bei der Velotour um diese Insel entdeckten wir weitere wunderschöne Strände und eben diese herrlichen Pelzträger. Meine Challenge „Selfie mit Quokka“ konnte ich dort jedenfalls problemlos meistern!

Nach einem letzten gemeinsamen Tag in Fremantle musste ich mich schweren Herzens von meiner Mitreisenden verabschieden... für sie ging es am 23. Januar zurück in die Schweiz und für mich ging das Abenteuer in Australien weiter!

An diesem Abend wurde ich netterweise noch von einem befreundeten Päärli, das ich von der Edelweiss her kannte, in ihr Ferienhaus bei Perth eingeladen - wo sie mit ihren drei Kindern ihre Ferien verbrachten. Was für ein Luxus wieder einmal in einem grossen Zimmer mit einem richtigen Bett und eigenem Bad zu schlafen! 


Nun bin ich für zwei Tage bis nach Esperance im Südwesten Australiens gereist, wo ich heute den „Australia Day“ im Cape Le Grand Nationalpark verbracht habe. Ich bin extra früh morgens gestartet, um an der berühmten „Lucky Bay“, wo sich ab und zu zahme Känguruhs am Strand aufhalten, ohne allzuviele andere Menschen zu sein. Und es hat sich gelohnt! Ich bin den ganzen Strand abgelaufen und sah nur vereinzelt ein paar Leute. Offenbar war es auch für die Känguruhs zu früh - die haben sich mir leider nicht gezeigt. Aber die Bucht war auch ohne Känguruhs ein Traum: diese Farben und das spiegelklare, durchsichtige Wasser... Einmalig! Während meines Walks trudelten immer mehr 4WD-Jeeps ein, welche auf dem Sand entlang fuhren und sich an einem schönen Plätzchen positionierten. Ich reiste weiter im Park umher: die wunderschöne Hellfire Bay und der Strand von Thistle Cove waren menschenleer. 

Es ist unglaublich: hier hat es weisse Traumstrände mit türkisblauem Wasser - und allesamt  sind menschenleer!! Und dies an einem Samstag, und erst noch am Nationalfeiertag von Australien! 


Für mich geht es nach einer weiteren Nacht hier in Esperance nun der Küste entlang weiter in Richtung Albany, von wo aus ich zurück nach Perth fahren werde. Am 30. Januar, wenn ich den Camper (hoffentlich - sofern kein Zwischenfall mehr passiert - „holzalange“) in Perth wieder abgebe, werde ich weiter nach Melbourne fliegen, um von dort aus die Great Ocean Road bis nach Adelaide in Angriff zu nehmen. Meine Reise in Australien wird noch den ganzen Februar weiter gehen. Was ich alles noch sehen und erleben werde, das könnt ihr dann beim nächsten Mal lesen... 

„Heute ist nicht alle Tage, ich meld mich wieder - keine Frage!“ :-)

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Kommentare: 4
  • #1

    Tamara (Samstag, 26 Januar 2019 12:08)

    Wow das isch wieder e mega tolle Bricht :-) Und so tolli Fötäli :-) Ich wünsch dir witerhin ganz e tolli Zyt in Australie :-) Liebi Grüessli us dr Schwiz

  • #2

    Fabienne (Samstag, 26 Januar 2019 19:56)

    Oooh ha grad riese Australie-Heimweh :-) wünsch dir witterhin viel Spass in dem wunderschöne Land! Liebi Grüessli us em Baselbiet

  • #3

    Karin (Samstag, 26 Januar 2019 23:57)

    Super toll und spannend gschribe☺️ Und ig bi soo dankbar hani das Abentüür mit Dir zäme dörfe erläbe. Es isch e troumhafti und unvergässlechi Zyt gsi� gniess das tolle Land weiterhin no�

  • #4

    Ma (Mittwoch, 30 Januar 2019 20:01)

    Wieder en Bricht, wome eifach in eim Schnuuz durezieht - zum Schmunzle, Träume, Stuune…
    und wunderschöni Bilder!