One night in a southafrican hospital

„They save the best for last“, gluckste die fröhliche, rundliche Mamma hinter der Theke hervor und versuchte mich anschliessend durch ihren Gospel-Gesang etwas abzulenken. Die haben diesen Wonneproppen sicher absichtlich für ihre Arbeit hierhin platziert... hier wo die Patienten ihre letzten Minuten totschlagen - bevor man in den OP Saal geschoben wird. Genau... ich werde gleich operiert! Dabei habe ich mir nur etwas in den Finger geschnitten! Ok etwas tief... sehr tief... und dies mit einem brandneuen Schweizersackmesser (hierfür erntete ich Lacher von verschiedensten Seiten - eine Schweizerin die sich mit einem Swiss Army Knife verletzt hat... Hahaha! „The‘re really good eeeyhh?!“). Und ich schwöre euch - ich hätte euch hier viel lieber lustige Geschichten erzählt von drolligen Pinguinen und dabei herzerwärmende Bilder gepostet: ich beim Knuddlen dieser süssen Frackträger. Oder wie mein 2-jähriger Neffe sagen würde: „Dada Pimpim luuuge“ (Übersetzung: „Meine Tante geht sich Pinguine anschauen“).Aber soweitist es gar nie gekommen... 
Denn am Morgen, wo ich in einem Guesthouse in Port Elizabeth für das Pimpim-Projekt abgeholt wurde, war ich kurzzeitig unvorsichtig. Man kann es auch dumm, ungeschickt, dusslig, doof oder hirnrissig nennen. Auf jeden Fall präsentierte sich mir ein Lavabostöpsel der stecken geblieben ist, den ich umsverworgen dort rausholen wollte - bevor ich mich von dem herzlichen Gastgeberpaar verabschieden musste. Als mit blosser Hand und Pinzette nichts zu erreichen war kam ich auf die glorreiche Idee das Sackmesser „zur Hilfe“ zu nehmen. 2-3 Mal würgen, zerren und ZACK - der Schnitt sass sauber auf meinem rechten Mittelfinger. Das Blut konnte ich rasch stillen und der Schmerz liess schnell nach - zurück blieb eine zitternde Hand und ein leicht nach vorne gebeugter vorderer Teil des Mittelfingers. Ich biss mir auf die Zähne. Desinfizieren, Pflästerli rundum und schweren Herzens Gastgeber über blödes Stöpsel-Feststeck-Missgeschick informieren. Ist ja klar - die Gastgeberin drückte kurz auf den Stöpsel und der ploppte raus... einfach so! Als ob ich das vorher nicht probiert hätte (soo doof bin ich denn auch wieder nicht!!). Nun ich transferierte nichts desto trotz zu meinem künftigen Zuhause als Pimpim-Volunteerin und verdrängte beim Kennenlernen der neuen Mitbewohner und der neuen Umgebung meinen surrenden Finger. Als am Abend der Finger immer noch leicht nach vorne gekrümmt war und ich ihn trotz aller Anstrengung nicht so strecken konnte wie dasselbe Objekt an der linken Hand, war es für mich an der Zeit Doktor Google zu konsultieren. Ok da findet man ja sowieso immer nur Mördergeschichten... aber was ich da so gelesen habe, veranlasste mich dann doch dazu am nächsten Morgen einen Arzt aufzusuchen. Der kann die Schnittwunde wenigstens ordentlich einbinden - immerhin werde ich es bald mit Pinguin-Futter, -Kot, -Federn und sonstig Dreckiges zu tun haben. Vorsichtig klaubte ich vor dem Dökti das Pflaster weg und zeigte ihm der Grund meines Besuches. Dökti setzte   genau den Blick auf, den man nicht von einem Arzt sehen möchte. Ein Blick, der definitiv kein Entwarnungs-ach-das-ist-doch-Nichts-Blick ist. „This needs a surgery. You won‘t be able to use your hand for 4 to 6 weeks. This is not nice!“ Ich schluckte leer... OP? Wegen einer Schnittwunde?! 4-6 Wochen ohne meine rechte Hand? Und die Pimpim? Und die Seychellen nachher?! Dökti klärte mich auf, dass höchstwahrscheinlich die Sehne beschädigt sei und mein rechter Mittelfinger verkrümmen und versteifen werde ohne operativen Eingriff. Ok dies war definitiv keine Option... mit wässrigen Augen verfolgte ich Döktis Telefonate auf der Suche nach einem geeigneten Chirurgen, der meinen Finger wieder flicken kann. Ein plastischer Chirurg von tadellosem Ruf wurde auserkoren - auf dessen Rückruf wir dann über zwei Stunden (!) gewartet haben - weil erst dann Dökti gemerkt hat, dass sein Handy nicht funktionierte. Dann grünes Licht vom Chirurg - so fuhren wir in das Spital. Mein angehender Chirurg, ein Schönheits-Doc im Tom Cruise-Verschnitt (aber als deutlich schönere Ausgabe als das Original) schaute sich mein Finger an und erklärte mir die OP Schritte. Da erfuhr ich auch, dass ich eine Vollnarkose und keinen Termin vor 20:00h erhalten werde. Ich nahm die OP Rechnung entgegen - welche speziellerweise bereits ausgestellt wurde (was wenn sich aus der Fingercut-OP noch etwas unerwartet Komplizierteres entwickeln würde?!). Danach schickte man mich zum Spitalempfang, wo ich die Rechnung für den Spitalaufenthalt sofort begleichen musste - was neben der OP separat verrechnet wird und ein halbes Vermögen kostete!! Diese Nacht entsprach etwa meinem Reisebudget von drei Wochen... aber so läuft es hier: No money no service. So zückte ich wimmernd meine Kreditkarte. Nach gefühlt hundert ausgefüllten Formularen und ebenso vielen Unterschriften wo ich weiss-ich-was alles unterschrieben, akzeptiert und gekauft (?!) habe, wurde ich auf mein Zimmer gebracht. In der Wartezeit bis am Abend haben mich dann zig Personen immer wieder besucht, Messungen vorgenommen und mir mit ihrem medizinischen Fach-Chinesisch Fragen gestellt, die ich oft nicht ganz verstanden habe, aber sicher seeeehr wichtig waren (ich wollte ja nicht aufgrund eines kleinen Missverständnisses nach meiner Narkose im Komma landen). Die Damen (und mitunter ein Herr) des Personals gerieten jeweils ins Schwärmen wenn sie erfahren haben, wer mein behandelnder Arzt war: „Isn‘t he gorgeous?! The most beautiful doctor in this hospital!“ Schön für sie... ich könnte zu diesem Zeitpunkt ihre Glücksgefühle nicht wirklich teilen, da ich immer noch zu realisieren versuchte, wie aus einer kleinen Schnittwunde ein Spitalaufenthalt mit OP, Vollnarkose, tausenden Franken Spitalkosten und eine unbrauchbare Hand für mehrere Wochen wurden. Es fühlte sich für mich wie ein surealer Alptraum an... nach einer Woche im Busch inmitten der wilden Tiere ohne einen einzigen Kratzer dann dies zurück in der „Zivilisation“!! Mein Angsthase fühlte sich aus seinem Schönheitsschlaf gerissen, wo er sich  sozusagen num im Erholungs-Wellnessurlaub wähnte nach überstandender Wildnis-Woche. Dem Engel hat es offenbar so gut gefallen bei den Löwen und Hippos, dass er die Weiterreise nach Port Elizabeth nicht angetreten hat. Habe mit ihm aber nun klipp und klar abgemacht, dass er pünktlich um 20:00h für den OP-Termin hier auf der Spitalmatte stehen muss... geht ja gar nicht, diese treulose Tomate! Halb suhlte ich mich in einer depressiven Mitleids-Pfütze und halb ärgerte ich mich auch ab mir selber, so ungeschickt im Umgang mit einem Messer gewesen zu sein. Auch die supi-dupi-caring-Tante, welche mir verzückt versicherte, dass ich das schönste Zimmer des ganzen Spitals haben würde, änderte an meiner Stimmung nichts. Allesamt wünschten sie mir beim Verlassen meines Zimmers einen wunderschönen Aufenthalt („enjoy your stay with us!“), als ob ich soeben für Ferien in ein Hotel eingecheckt habe. Endlich - mein Magen knurrte bereits wie ein hungriger Löwe ob dem Ess- und Trinkverbot: gegen acht Uhr galt es ernst. Eine kleine, ältere und asiatisch-aussehende Krankenschwester brachte mir meine OP Kleider. Als ich mir die blaue Haube über mein Kopf zog merkte ich schnell anhand der zwei Öffnungen oben, dass dieses Teil definitiv NICHT für den Kopf gedacht war. Beschämt riss ich mir das Ding vom Kopf. Zum Glück hat dies die Schwester nicht gesehen... als sie mich mit dem Teil hantieren sah kicherte sie: „aahh... thiiis victoooliaa siiicreets!!“ Und lachte laut heraus... ein Witz, den sie wahrscheinlich schon 1000 Mal gemacht hat um griesgrämige Patienten wie mich aufzuheitern. Dass sie selber darüber so lachen musste, brachte mich dann doch auch etwas zum Schmunzeln! :-)
Freshly dressed mit grünem OP-Mantel lag ich in meinem Bett und wurde durch die Gänge des Spitals manövriert. Durch die mitleidenden Blicke der Spitalbesucher fühlte ich mich wie auf dem Gang zum Schlachthof. Ich musste an meine Kollegin denken, die mir kurz vorher mitgeteilt hat, sie mache sich einen gemütlichen Abend und schaue etwas „Grey‘s Anatomy“. Nun dies ist the real Grey‘s Anatomy Experience par excellence, dachte ich mir und mein Bett stoppte vor dem Schalter mit der am Anfang erwähnten singenden Mamma. Ärzte wusselten umher, Assistenten schauten ab un zu in meine Krankheitsmappe und ich versuchte mir schöne Gedanken hervor zu rufen. Mamma schien meine nervöse Verzweiflung zu spüren und lächelte mich warmherzig an. Ich war offenbar die letzte auf der Traktandenliste des heutigen OP-Marathons... hoffentlich sind die nicht alle schon voll müde, dachte ich mir. Um neun Uhr wurde ich endlich auf den Operations-Tisch gehieft, um 21:01h schlief ich friedlich ein unter der Maske des betörenden Sauerstoffs. Als ich Stimmen wieder leise hören konnte erwachte ich sanft und konnte direkt vor mir auf die Uhr schauen: 22:00h - eine Stunde hats also gedauert, dieser Spass. Leicht benebelt und beduselt wurde ich zurück in mein Zimmer geschoben. Ich schickte linkshändig meiner Familie ein Daumen-Hoch-Whats-App und da kam auch schon der Beauty-Doc und versicherte mir das alles rund lief. 
Ich schlummerte wieder weg, wurde aber die ganze Nacht hindurch wach gehalten durch halbstündliche Blutdruck- und Körpertemperatur-Checks, das Licht durch die offene Zimmertür und die Nadel der Infusion in meinem linken Arm. Die hätte direkt nach der OP entfernt werden können/sollen... die zuständige Schwester hat es blöderweise vergessen und entschuldigte sich am Morgen früh wenigstens dafür. ;-p Mein operierender Arzt besuchte mich auch am Morgen früh wieder (nachdem er ja noch am Vorabend nach 22:00h bei mir war! Das sind Arbeitszeiten... übel!!). Er zeigte mir dabei Bilder auf seinem Natel, die er offenbar während der OP gemacht hat. Ich hätte die Sehne vorne mit einem sauberen Schnitt durchtrennt, meinte er schmunzelnd und zeigte mir ein Bild davon. Immerhin mache ich keine halben Sachen - wenn schon, dann richtig! ;-)
Er hat mir noch Entwarnung für meine Weiterreise in die Seychellen ende Sept gegeben und meinte, das sollte kein Problem sein. In zwei Wochen werde ich wieder vorbei gehen müssen um die Schiene zu entfernen. Dann gebe es eine kleinere Schiene mit anschliessender Physio... Momentan wird mein rechter Mittelfinger durch eine Metallschiene fixiert, damit die reparierte Sehne schön zusammenwachsen und alles gut verheilen kann. Mittlerweile bin ich auch wieder zurück in unserem Volunteer-House und erhole mich von der OP. Mit den Schmerzen ist es etwas „up and down“ - je nach Schmerzmittel Level. Die anderen Finger an der rechten Hand kann ich theoretisch bewegen - bewege ich sie aber zu fest oder mache ich irgend eine falsche Bewegung - so schmerzt es unglaublich, wie ein erneuter Messerstich. Deshalb versuche ich fast alles mit der linken Hand zu machen... nicht ganz einfach als Rechtshänderin, aber machbar. Es braucht einfach etwas mehr Zeit für alles... 
Vor allem einhändig (und das mit der schwachen Hand) zu duschen ist eine grosse Herausforderung.
Aber ich werde liebevoll umsorgt und habe nun die Zeit, die es braucht zur Heilung. Ich werde am Montag dann erstmals in das Sanctuary zu den Pinguinen gehen und ihnen mal „Hallo“ sagen. Schliesslich will ich wirklich endlich Pimpims luuuge!! 
Am Wochenende findet hier noch der Ironman in Port Elizabeth statt - direkt vor unserer Haustüre. Wir freuen uns alle auf diesen Event und die Action hier - und werden die Athleten sicher anfeuern und bestaunen gehen. Ich bin mittlerweile wieder guten Mutes und werde sicher das Beste aus meiner Zeit hier im wunderschönen Südafrika machen! Die Hafenstadt Port Elizabeth gefällt mir sehr mit den wilden Stränden, grünen Parks und schönen Gebäuden. 
Ich bin auch sehr dankbar, dass mir dieses Unglück hier in Südafrika (und nicht zum Beispiel letzte Woche in Botswana oder in einem der anderen geplanten Reise-Länder) widerfahren ist. Ich wähne mich stets in sehr guten Händen und weiss, dass Südafrika über eine hervorragende medizinische Versorgung verfügt. Ich fühle mich ausserdem sehr wohl und bestens aufgehoben in meiner „Community“. Unsere liebevolle und positiv eingestellte Köchin „Larsi“ (keine Ahnung wie ihr Name ausgeschrieben wird?!) meint immer wieder, dass ich dies vielleicht „gebraucht“ habe um runter zu fahren und meinem Körper eine Auszeit zu geben - zwischen meinem temporeichen Leben vorher zuhause und der Reisezeit jetzt hier. Und Samantha, die Betreuerin der Voluntäre hier, hat mir sogar eine Klingel besorgt (schon eher scherzhaft gemeint, aber trotzdem...) - falls ich Hilfe bräuchte! Da braucht es aber viel bis ich die nutzen würde... ;-) ich lerne von Tag zu Tag mehr die linke Hand einzusetzen und alles ein bisschen langsamer anzugehen. Die Klingel würde ich höchstens benutzen, wenn ich mit einem Messer hantieren müsste. Da lasse ich zurzeit die Finger davon... versprochen!!

P.s.: Ich habe mir lange überlegt, ob ich über diesen Vorfall einen Blog schreiben sollte. Wer will schon eine Krankenhausgeschichte lesen?!
Aber ich habe mich nun dafür entschieden, denn
1. Ich zwinge niemanden dies zu lesen. Hey das macht ihr freiwillig! Und ihr habt offenbar bis zum Ende durchgehalten... ;-)
2. Ich habe nun viel Zeit, um zu Schreiben und für was-auch-immer. Und es braucht momentan echt viel Zeit etwas einzutippen... dieser Blog ist vollständig linkshändig entstanden!
3. Das Leben ist kein Ponyhof. Es besteht aus Hochs und Tiefs... so wie es auch bei meiner Reise eine Abwechslung von schönen Glücksgefühlen und weniger schönen Momenten geben wird. Da bin ich nur realistisch... Ich finde es weder ehrlich, noch dem Leben gegenüber gerecht, nur das Positive abzubilden. Es braucht auch das weniger Schöne, damit wieder Momente des Glücks entstehen können und dies dann auch geschätzt werden kann. 
In diesem Sinne, gebt euch Sorg und geniesst die einfachen, kleinen Glücksmomente des Alltags! Verglichen mit anderem ist vieles halb so schlimm und schnell in eine gesunde Relation gesetzt - wenn man etwas nach links und rechts schaut.
Schmutz, Rahel

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Kommentare: 6
  • #1

    Pa (Samstag, 01 September 2018 19:08)

    Hallo Rahel, wieder herrlich din zwöite läbhafte Bricht, so früsch vo de Läbere, mer merkt, dass du of diner lange Reis scho bestens acho bisch, dich cha nid emol e sone Fauxpas me umhaue, du gsesch sogar s'Glück im Unglück, dass dir das in PE passiert isch. Ich wünsch dir ganz gueti Besserig und viel Geduld, Pa

  • #2

    Susanne (Dienstag, 04 September 2018 11:10)

    Hoi Rahel, was machsch au für Sache!? Au wenn‘s eigentlich nöd lustig isch, han ich bi de eint oder andere Passage luut müesse uselache. Du schribsch eifach super. Heb der guet Sorg und ganz gueti Besserig!

  • #3

    Enno (Donnerstag, 06 September 2018 16:28)

    Gute Besserung! Und weiterhin viel Spass!

  • #4

    Claudia (Samstag, 08 September 2018 17:52)

    Tja, das ist wirklich grOsses Pech! Das tut mir leid für dich. Aber Glück im Unglück und im Leben hat alles einen Sinn, auch wenn man das meist erst viel später realisiert. Ich wünsche dir von Herzen gute Besserung! Toll und witzig geschrieben, vielleicht ist das Deine Berufung?

    Kapstadt hat gute Chirurgen! Dr. Christuan Barnard hat die erste Herztransplantation der Welt durchgeführt!
    Weiterhin viele schöne Erlebnisse!

  • #5

    Roland (Dienstag, 11 September 2018 23:08)

    Oh Rahel ich ha din Krankenhausbericht mega spannend gfunde und bin froh , dass du die Strapaze überwunden hesch ! Ich glaube genau so Erlebnis ghöred (leider) dezue zum vo deren Reis chöne Erfahrige, Vertrauen in sich selber zu finden und Ängste zu überwinden. Du chasch stolz si, was du grad tagtäglich machsch und wirst sLäbe lang davon profitieren. Du schribsch mega guet, sodass mer voll debi sind und es isch also keinesfalls langwilig! Danke vielmals. Jetzt wünsch ich guet Nacht (23.30) und wünsche viel Spass bin nöchste Erkebnis! Glg Roli

  • #6

    Silvana (Freitag, 14 September 2018 11:51)

    Hey Rahel, e super Bricht, wenn au mit wenig erfreulichem Inhalt. Ich wünsch dir gueti Besserig und gniess dini Zyt witterhin :-) So toll was du machsch !!!